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Badevergnügen der ganz besonderen Art

Februar 13th, 2009 · No Comments

Das Baden hat eine lange Tradition. Noch lange bevor der Mensch die Dusche erfunden hatte, kannte er das Bad in natürlichen Seen und Flüssen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte der Mensch die Badekultur in vielen Fällen bis zur Perfektion. Auch in Verbindung mit gesundheitsförderlichen Maßnahmen ist ein Bad auch heute noch vielfach die optimale Möglichkeit, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Dass Bäder entspannend und zugleich anregend wirken können, weiß der Mensch schon lange. So wird genau diese Tatsache häufig bei der Geburt eines Kindes eingesetzt. Unter der Geburt können die Mutter und auch das noch ungeborene Kind die wohlige Wärme des Badewassers genießen. Das ganze kann mit sanfter Musik und angenehmen Aromen unterstützt werden. Das warme Wasser führt zu einer Entspannung der Muskulatur und in vielen Fällen kann eine ins Stocken geratene Geburt wieder in die Gänge gebracht werden.

Ganz anderer Natur ist das so genannte Schwebebad. Im Jahr 1954 entwickelte ein amerikanischer Gehirnforscher diese Art von Bad. Hinter dieser Entwicklung steckte die Frage, ob es möglich sei, dass das Gehirn auch unabhängig von den äußeren Reizen seiner Arbeit nachgehen könnte. Der so genannte Samadhi-Tank schirmt Schall und Licht ab. Wer sich also in solch einem Tank befindet, kann von Umweltreizen beeinflusst werden. Samadhi ist ein Wort, das aus dem Buddhismus stammt und bedeutet „Eins sein mit dem Universum“. Dieser Ausdruck bringt das Ziel des Schwebebades exakt auf den Punkt.

Der Salzgehalt im Wasser ist sehr hoch. Aus diesem Grund entfällt der Einfluss der Schwerkraft, ein Untergehen ist nicht möglich. Auf diese Weise können auch Nichtschwimmer in den Genuss eines Schwebebades kommen. Nun gibt es zahlreiche Menschen, die unter Klaustrophobie, also unter Platzangst leiden. Da in der Schwerelosigkeit Raum und Enge nicht wahrgenommen werden, müssen selbst diese Menschen auf ein Schwebebad nicht verzichten. Da die Sole sich ausgleichend auf den Haushalt von Säure und Basen und entschlackend auswirkt, ist das Schwebebad nicht nur ein rein therapeutisches Mittel, auch im Wellnessbereich hat es sich seinen Platz erobert.

Es muss aber nicht immer der Gang in eine Wellness-Oase notwendig werden, möchte man sich etwas Gutes angedeihen lassen. Das heimische Bad birgt durchaus viele Möglichkeiten, sein ganz eigenes Wellness-Center zu schaffen. Wer genügend Platz zur Verfügung hat, kann durchaus die Anschaffung von einem so genannten Spa in Betracht ziehen. Aber auch schon die ganz normale Badewanne hat die Lizenz zur Entspannung. Verschiedene Badeöle wirken sich beruhigend und entspannend auf die menschliche Natur aus. Mit der entsprechenden Dosierung beruhigen sich die Nerven, die Muskeln werden entspannt und trockene und empfindliche Haut erhält die Pflege, die sie vielleicht schon längere Zeit vermisst hat. Als Basis wird immer ein so genanntes Trägeröl verwendet, hierzu eignet sich Jojoba- oder Mandelöl hervorragend. Um die Nerven, die von einem stressigen Alltag aufgewühlt sind, zu beruhigen, wird eine Mischung aus Lavendel- und Melissenöl hinzu gegeben. Öl aus Pomeranzenblüten und Rosmarin verleiht neue Energie.

Übrigens, Sahne ist nicht nur zum Essen und zum Garnieren von Süßspeisen da. Gibt man einen Esslöffel Sahne und Mandelöl in das Trägeröl, kann man damit die trockene Haut hervorragend pflegen. Erst wird das Wasser in die Wanne gefüllt. Es sollte die 35°-Marke nicht überschreiten. Dann kommt der Badezusatz dazu. Wer sich solch ein besonderes Badevergnügen gönnt, sollte bei aller Entspannung und Wohltat die Uhr nicht aus den Augen verlieren. Nach spätestens 20 Minuten heißt es wieder aus der Wanne auszusteigen. All diejenigen, die eine trockene Haut haben, sollten das Bad schon nach zehn Minuten beenden.

Das selbst zusammen gemischte Ölpflegebad ist nur eine der vielen Möglichkeiten, in der heimischen Badewanne nicht nur den Körper zu pflegen, sondern auch zugleich einmal die Seele baumeln lassen zu können und die Umwelt für eine Weile auszublenden.